Dem «Volkstümlichen der Schweiz» auf der Spur

  31.03.2015 Aktuell, Kirchberg, Kultur, Jugend, Gesellschaft, Bildung / Schule

Drei interessante Projekttage lang setzten sich die Dritt- und Viertklässler der Primarschule Kirchberg intensiv mit dem Thema Schweiz auseinander. Dabei tauchten sie tief in verschiedene Traditionen ein und lernten «ihre Heimat» einmal auf ganz spezielle Art kennen. Die Schulkinder hatten dabei die Wahl zwischen den Angeboten Hornussen, Globi, Schwingen, Volkstümliches, Bräuche oder Jassen, welches bereits seit ewigen Zeiten praktiziert wird und auch als «Schweizer Volkssport Nummer 1» gilt.

Rhea, Rafael, Sandro, Yannick, Noelle, Lena, Samira, Anina, Laura, Vera, Alina, Luana Jessica, Doresa, Pacey, Lucien, Loara und Giulia gehörten zu jenen, die sich vom Volkstümlichen begeistern – und restlos in dessen Bann ziehen – liessen. So durften sie während der Projekttage erste Gehversuche beim Alphornblasen und Jodeln, beim Trachtentanzen oder Fahnenschwingen machen. Angeleitet wurden sie dabei von Frauen und Männern, welche den «gwundrigen» Kindern einen vielfältigen Einblick in die verschiedenen Facetten des Volkstümlichen boten.

Gelungener Auftritt in Mutz und Tracht
Mit einer bunten, volkstümlichen Stunde im vollbesetzten Singsaal der Primarschule setzten die 18 Kinder zusammen mit den Lehrerinnen Maya Bossard und Regula Tajeddini den krönenden Abschluss hinter drei lehrreiche und spannende Projekttage. In Mutz und Tracht, die Mädchen mit geflochtenen Zöpfen und die Knaben teils mit Käppi, zeigten die Schulkinder das Gelernte. Bei den Trachtentänzen «Ds Bündner Meitschi» und «Dr Seppel» zählten sie voll konzentriert mit: «…zwöi, drü, vier – dräje, stampfe, chlatsche».

Danach folgten vielstimmig und temperamentvoll gesungen «Ds Vogulisi», «Es Burebüebli» und «s’Ramseiers wei go grase». Begleitet wurden die Kinder bei allen Darbietungen von einer Ländlerkapelle. Dazwischen zeigten die Fahnenschwingenden ihr Können, bevor dann «Hüt isch z’Chiupberg Schnittertanz» mit beinahe waschechtem Jodel gekonnt dargeboten wurde.
Für Rafael war das Alphornblasen ein spezielles Erlebnis, während Loara vom Fahnenschwingen schwärmte. Jessica war begeistert vom Tanzen in der Tracht, Giulias Augen leuchteten bei der Erinnerung ans Singen und Jodeln. Und Pacey und Lucien liessen mit einigen letzten Alphorntönen die Projekttage wie auch die volkstümliche Stunde gelungen ausklingen.

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