Ein gemütlicher Neuzuzügerabend
27.10.2015 Aktuell, Rüegsau, Hasle bei Burgdorf«Was sich liebt, das neckt sich», meinte Mathias Leibundgut, Präsident des Verkehrsvereins Hasle-Rüegsau, der den Neuzuzügerabend in der Krone Rüegsbach organisiert hatte. Zuvor hatten nämlich der Rüegsauer Gemeindepräsident Fritz Rüfenacht und Ruedi Ritter, Vizegemeindepräsident von Hasle b.B., ihre Gemeinden vorgestellt und dabei doch die eine oder andere Zwischenbemerkung angebracht, welche das Publikum zum Schmunzeln brachte. Auf eine Fusion der beiden Gemeinden, die es zusammen auf derzeit 6540 Einwohner bringen, wollte aber keiner der beiden Referenten näher eingehen. Beat Witschi, OK-Vizepräsident des 49. Kantonal-Bernischen Jodlerfestes, der zusammen mit «seiner» Jodlergruppe Schafhausen den Anlass musikalisch umrahmte, hielt noch einmal Rückschau auf diesen Anlass. So erwähnte er die lange Vorbereitungszeit, wertete die Zusammenarbeit mit Menschen aus allen Kreisen als wertvolle Erfahrung und schliesslich das Fest mit dem grossen Festumzug als krönendem Abschluss als vollauf gelungen. Der abschliessende, von den beiden Gemeinden finanzierte Apéro bot genügend Gelegenheit für Gespräche unter den neu in eine der beiden Gemeinden Gezogenen. Allgemein ist festzustellen, dass noch niemand den Umzug nach Hasle-Rüegsau bereut hat. «Uns gefällt es hier in Rüegsauschachen ausgezeichnet», sagte Daniel Peter, der mit einer WG in den ehemaligen Gasthof Sonne gezogen ist; er erzählt, dass heute, Kinder eingeschlossen, 30 Leute im umgebauten Gasthof leben. «Wir fühlen uns in der tollen Wohnlage sehr wohl», so Manuela und Stefan Dreier, die früher in Arni bei Biglen wohnten und sich im Sonnenfeld in Goldbach ein Eigenheim gebaut haben. Für andere, die früher in der Nachbargemeinde Lützelflüh gewohnt haben, war es mehr eine «Rückkehr zu den Wurzeln», so zum Beispiel für Silvia und Anton Liechti, die beide in das renovierte elterliche Heim in Biembach zurückgekehrt sind. Und die ehemalige Sumiswalderin Miriam Bernet, die in einer Loftwohnung in der Emmenau wohnt, ist des Lobes voll über das Naherholungsgebiet direkt vor der Wohnungstüre.
Ernst Marti

