40 Jahre Musikschule Jegenstorf
26.01.2016 Aktuell, Jegenstorf, Region, Kultur, Jugend, Gesellschaft, Bildung / SchuleDen stolzen Eltern und Angehörigen der jugendlichen Schüler wurde ein musikalisch kunterbuntes Programm geboten. Mit grosser Hingabe musizierten die kleinen und grossen Künstler mit Stücken aus Klassik sowie Film- und Volksmusik. In entspannter Atmosphäre wurden die Darbietenden von den Schulleitern Patrick Bader und Orestis Chrysomalis unterstützt – als musikalische Begleiter oder wenn der Klavierstuhl zu hoch eingestellt war, das Mundstück der Klarinette versagte oder der Rhythmus mal ins Stocken geriet. Man spürte bereits nach wenigen Augenblicken, dass ein falscher Ton oder ein unsicherer Einsatz in dieser Schule nicht als schlimmer Fehler bewertet, sondern als Chance für ein erfolgreiches Lernen erkannt wird.
Mit sichtlicher Freude musizierten die Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrem erlernten Niveau. Köstlich war es, den jüngsten Musiker zu sehen, welcher mit grösster Konzentration den finalen und einzigen Trommelschlag am Ende eines Stückes ausführte. Jeder hat schliesslich klein angefangen! Auf ihrer Webseite stellt sich die Schule mit folgenden Worten vor: «Die Musikschule Jegenstorf will Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen aus den Gemeinden des mittleren und unteren Fraubrunnenamtes eine sorgfältige und vielseitige musikalische Ausbildung durch qualifizierte Lehrpersonen vermitteln. Mit dem Einstieg in die bereichernde Tätigkeit auf kulturellem und musischem Gebiet soll eine aktive Teilnahme am Musikleben ermöglicht und gefördert werden. Die Musikschule ergänzt und vertieft durch ihren Bildungsauftrag die Arbeit der Volksschule.
Nebst dem wöchentlichen Unterricht bietet die Musikschule ihren Schülerinnen und Schülern regelmässig an Vorspielabenden, Musizierstunden oder Schülerkonzerten die Gelegenheit, ihre musikalischen Fertigkeiten anzuwenden und unter Beweis zu stellen. Persönliche Ausdrucksmöglichkeiten können auch im Zusammenspiel mit anderen, in der Ensembleprobe oder am Konzert erprobt und erfahren werden.»
Henry Oehrli

