Der Ferienpass war wiederum ein toller Ferienspass

  21.07.2016 Aktuell, Region, Burgdorf, Kultur, Jugend, Gesellschaft, Bildung / Schule

Töpfern, Glasblasen, Kartenbasteln, Hornussen, Zumbatanzen, Schwingen, Eishockey, «Wir stellen ein Tagebuch selber her» oder Klettern im Freien punkteten bei Mädchen und Buben gleichermassen. Experimente, Zaubertricks, selber käsen, ein Lama-Trecking oder der Küchenrundgang bei McDonald’s? Diese Angebote stellten die Jugendlichen ebenso vor die Qual der Wahl.

Etwa 100 Veranstalter und zahlreiche Sponsoren zusammen mit der Stadt Burgdorf und dem Kiwanis-Club garantierten, was Bernhard Kreis, Stiftungsratspräsident des Ferienpasses, den Kindern und Jugendlichen im Vorfeld zugesichert hatte: «Der Ferienpass verspricht ein Höchstmass an Abenteuer, Spiel und Spass.» Dank des attraktiven Ferienpassprogramms werde Langeweile zum Fremdwort für die Kids vom 1. bis 9. Schuljahr, biete sich doch die Gelegenheit, verschiedene Sportarten zu testen, neue Hobbys zu entdecken oder Berufe kennenzulernen, erklärte Bernhard Kreis.

Begeistert zeigten sich die etwa 50 Kinder, die bei «Speckstein-Küre» Kurt Schweizer zauberhafte Amulette und Glücksbringer herstellten. Mit Engelsgeduld half Schweizer den Kindern beim Feilen, Schleifen und Bändeli­knüpfen. Sheryl, Naomi, Alessa, Tabea, Ansgar oder Merett waren fasziniert, wie aus einem einfachen Speckstein so ein wunderbares «Wow-Geschenk» entstand. «Wow-Geschenk» deshalb, «weil jedes Mami ‹Wow!› sagt zu dieser Überraschung», wusste Kurt Schweizer. Einige der Kinder waren bereits das zweite Mal bei ihm im Kurs.

Der Ferienpass garantierte – wie die Jahre zuvor – allen Teilnehmenden eine Fülle von neuen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen. Ganz ohne kostspielige Reisen, ohne in der Hitze im Stau stehen zu müssen und ohne gros­sen organisatorischen Aufwand. Zahlreiche Fotos zeigen nun die Begeisterung aller Teilnehmenden. Dies honoriert das Engagement aller daran Beteiligten, des OKs und der Veranstalter. «Ds nächschte Jahr wieder», versprachen sich die Kinder, und dies ist das schönste Kompliment.

Sylvia Mosimann


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