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«De roti Fade» als Abschlusstheater

| Mo, 09. Apr. 2018

KIRCHBERG: Die 9.-Klässler der Oberstufe, 1 b, Sekschüler, stellten während fünf Vorstellungen ihr schauspielerisches Talent im Stück von Peter Schaffner unter Beweis. ra  

Die Neuntklässler der Oberstufe Kirchberg, 1 b, Sekundarschüler, mit Klassenlehrerin Melanie Brändli, konnten am 6. April 2018 verdient in ihre Frühlingsferien fahren. Zwar war die Situation nicht so dramatisch, wie ihre Lehrerin sie nach der letzten Theatervorführung beschrieb: «Wir sind hier am Ende mit unserem Theater, unseren Nerven und unseren Kräften. Wir haben Ferien verdient.» Aber ganz falsch lag sie mit ihrer Aussage nicht. Im Januar 2018 war mit dem Proben des diesjährigen Schultheaters begonnen worden. «I bi extrem stouz, wie ’s isch usecho», fasste sie am Ende der letzten Aufführung zusammen.

17 Szenenwechsel
Die 23-köpfige Klasse überzeugte in ihrem Abschlusstheater auf der ganzen Linie. In 18 Szenen brachten die Jugendlichen ein aktuelles Theater auf die Bühne. Melanie Brändli fasste es mit den treffenden Worten zusammen: «Sie hei chli sich säuber gspielt.» Während die Lehrperson im Theaterstück darauf hofft, einmal um das Theater als Abschlussprojekt herumzukommen, entscheiden sich ihre Schüler mit 21:0 Stimmen dafür. Da keine Einigung in der Stückauswahl erzielt wird, will die Klasse dieses selber schreiben. Lehrerin Meier, die davon alles andere als begeistert ist, lässt sich sogar zur Aussage hinreissen: «Vo öich chöi sowieso nur dr Frank und d Jessica schriibe.»

Drei Schauplätze
Frank und Jessica sind es dann schluss­endlich auch, die es in letzter Minute schaffen, ein wortwörtlich «pfannenfertiges Projekt» zu liefern. «‹De roti Fade› geit düre und düre.» – Aufführungsort der fünfmaligen Vorstellung war die Aula der Sekundarschule Kirch­berg. Die Bühne diente gleichzeitig als Schulzimmer, Emme-Ufer, Wohn- und Lehrerzimmer. Während der eineinhalbstündigen Aufführung liess sich kein einziger Durchhänger feststellen. Die Jugendlichen wirkten sicher in ihren Rollen, gaben sich stilsicher in der Kostümauswahl und überzeugten in Sologesängen und Musikeinlagen. Das Publikum wurde in Kürzest-­Umstellungspausen mit Ausschnitten aus «I see the bad moon risin’» unterhalten. Eine rundum gelungene Gesamtleis­tung!

Barbara Schwarzwald

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