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Neu ein Seilpark im Programm des Sommerlagers

Mi, 24. Jul. 2019

UTZENSTORF: Nach der Schliessung der Rellerlibahn und des Rodelns wurde mit dem Seilpark Zweisimmen ein würdiger Ersatz gefunden. zvg

Am 8. Juli 2019 war der Bahnhof Utzenstorf gut besucht. Die Abreise ins Sommerlager stand bevor. Gut gerüstet für eine Woche mit Spiel, Spass und Abenteuer machten sich 72 Kinder, drei Hilfsleiterinnen und ein Leiterteam von elf Personen auf den Weg ins Berner Oberland nach Schönried.
Die Zugfahrt ging wie im Flug vorbei, da die Vorfreude und zum Teil die Nervosität gross waren. Nach einer leckeren Mahlzeit richteten sich die Kinder erst einmal in ihren Zimmern ein und die «Neuen» erkundeten das Haus und die Umgebung. Am Nachmittag ging es zu Fuss Richtung Saanemöser zum wunderschönen Spielplatz.  Das schöne Lagerwetter erlaubte das Spielen ums Haus bis zur Pyjama­verteilung. Um das Erlebte vom Tag ein bisschen zu verdauen, wurde in kleinen Gruppen eine Gutenachtgeschichte erzählt.
Laute Musik im ganzen Haus läutete den neuen Tag ein. Der erste Treffpunkt war direkt vor dem Haus zum Morgenfit. Die über 70 verschlafenen Gesichter, die sich zu hipper Musik bewegten, boten einen tollen Anblick.
Das Programm bot den ersten Höhepunkt der Woche. Da das Rellerli nicht mehr in Betrieb ist, stand ein Besuch des Seilparks in Zweisimmen bevor. In zwei Gruppen wurde der Park er­obert und mit Begeisterung in Angriff genommen. Die Herausforderung der Höhe haben die Kinder mit Bravour gemeistert und der Spass, den sie dabei hatten, war ihnen anzusehen. Die Gruppe, welche nicht im Kletterpark war, erkundete mit einem Postenlauf Zweisimmen. Die anschliessende Freizeit im und ums Haus in Schönried hatten sich alle verdient. Die Disco war ein Muss. Wer es doch lieber etwas ruhiger hatte, setzte sich in die Warteschlange für ein Henna-Tattoo oder ein Fadenhaar. Ein klares Kennzeichen für das Sommerlager.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Tageswanderung. In diesem Jahr führte sie zum Lauenensee. Das Bräteln am See, die lustigen Spiele und das Füssebaden boten eine willkommene Erholung von den Strapazen.
Das Wetter am Donnerstag war nicht überzeugendes Badiwetter, aber das war kein Grund, nicht nach Saanen in die Badi zu gehen. Das Sprungbrett, die Rutsche und das Flussbad wurden intensiv genutzt. Das Wasser war recht warm. Nach einer Glace ging es wieder zurück ins Ferienheim.
Auch in diesem Jahr konnten die Kinder aus verschiedenen Workshops wählen: Seife machen, Bändeli knüpfen, Sprüche aus Draht mit Stoff umwickeln, Glühwürmchengläser basteln, ein Geschicklichkeitsspiel löten, StopMotion-Filme drehen oder einen Tanz einstudieren.
Am Freitag versprach das Programm weitere Höhepunkte für den Morgen. Eine Gruppe besuchte die Beachvolley World Tour in Gstaad. Eine zweite Gruppe konnte sich im Minigolf messen, während eine weitere Gruppe das Horneggli erkundete. Die letzte Gruppe entschied sich für Spiel und Spass ums Haus.
Die traditionelle Hausolympiade in den Disziplinen Fussball, Ball über die Schnur, Parcours, Farbenspiel, Quiz, Montagsmaler und Kaplatürme bauen schloss das Programm ab. Nun war es aber doch so weit. Der letzte Abend war da. Nach den Rangverkündigungen der Hausolympiade und des Töggeli- und Pingpongturniers wurden die letzten Bilder des unglaublich tollen Lagers gezeigt, der Lieblings­tanzpartner in der Disco gewählt, die angefangenen Fadenhaare fertig­gemacht und die Lichter zum letzten Mal gelöscht.
Die Verantwortlichen möchten ein  riesengrosses Dankeschön an alle aussprechen, die etwas zu dieser Woche beigetragen haben, insbesondere der Kilcher Transport AG für den Gepäcktransport. zvg

 

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