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Bulldozers feiern 20-Jahr-Jubiläum

| Mi, 18. Sep. 2019

KERNENRIED/ZAUGGENRIED: Seit der Vereinsgründung 1999 hat sich beim Streethockeyverein einiges getan. zvg

Letzten Samstag trafen sich zahlreiche Junioren, Mitglieder, Ehrenmitglieder, Funktionäre und Sympathisanten des Streethockeyvereins Kernenried-Zauggenried Bulldozers zur 20-Jahr-Jubiläumsfeier. Rund um einen Domino-Day, bei welchem der Fantasie praktisch keine Grenzen gesetzt waren, diskutierten die Anwesenden über die guten alten Zeiten und die anstehenden Herausforderungen.
Im Jahr 1999 trafen sich ein paar Jugendliche aus Kernenried und der Umgebung zur Gründungsversammlung des Strassenhockeyklubs Kernenried-Zauggenried. Was die Gründungsmitglieder damals wohl nicht wussten war, wie gross der Verein über all diese Jahre werden würde. Der erste Präsident Beat Bütikofer erinnert sich an die Gründung: «Da die Kollegen nicht mehr nur regional, sondern national spielen wollten, musste ein Verein gegründet werden. Dies war die Bedingung für die Aufnahme in den schweizerischen Streethockeyverband.» Auf die Frage, weshalb er als erster Präsident in der Vereinsgeschichte amtete, antwortet er: «Wir hatten nur drei Personen im Vorstand und eine Person musste ja Präsident machen, da wurde der Erstbeste zum Präsidenten bestimmt.»
Zu Beginn jagten die Jugendlichen noch Tennisbällen nach und spielten mit Freistössen, wenn der Ball das nicht mit Banden umrahmte Spielfeld verliess. 20 Jahre später sieht die Sportart, aber auch der Verein ganz anders aus. Stetig wurde nicht nur in die Infrastruktur investiert, sondern auch in die Vereinsstrukturen und vor allem in die Nachwuchsabteilung.
Die Sportart veränderte sich in den letzten 20 Jahren rasant. Immer wieder wurden die Vereine durch den Verband vor vermeintlich «unüberwindbare» Hürden gestellt. All diese Hürden wurden von den Kernenriedern gemeistert und so hat man sich in den letzten Jahren sowohl sportlich wie auch organisatorisch zu einem der besten Streethockeyvereine der Schweiz gemausert.
Nicht zu unterschätzen ist hierbei das Engagement der Mitglieder. Sowohl die alte Bandenanlage im Jahr 2003 wie auch das neue Spielfeld im 2015 und das Buvettengebäude im 2017 wurden grösstenteils durch die Vereinsmitglieder in Fronarbeit errichtet. Anders wäre es nicht möglich gewesen, die sehr hohen finanziellen Herausforderungen zu bewältigen. So wird auch der Verein bis zum heutigen Zeitpunkt ehrenamtlich geführt. Hier sieht der aktuelle Präsident Tobias Strahm auch das grosse Plus des Vereins: «Unsere Mitglieder engagieren sich immer wieder extrem und so können auch grössere Projekte umgesetzt werden.»
Ebenfalls sehr positiv sieht der Präsident der Zukunft entgegen: «Dank der erfolgreichen und nachhaltigen Juniorenarbeit, welche zu einem grossen Teil dem Engagement und der Kompetenz unserer Trainer geschuldet ist, blicken wir der Zukunft sehr freudig entgegen.» Mittlerweile zählt die Juniorenabteilung mit knapp 70 Junioren im Alter von 5 bis 18 Jahren zu den grössten Nachwuchsabteilungen im Land. Mit diesen Voraussetzungen blickt der Verein auch den nächsten 20 Jahren mit grosser Freude entgegen und freut sich bereits jetzt aufs nächste Jubiläum. zvg

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