Keramik bemalen für Gross und Klein

  19.08.2026 Burgdorf, Kultur, Burgdorf, Aktuell

Seit Kurzem gibt es im Schau­fens­ter der ehemaligen Metzgerei an der Dammstrasse 62 in Burgdorf Neues zu entdecken: Tassen, Teller, Vasen und Krüge reihen sich aneinander. Noch sind sie alle strahlend weiss, aber lange soll dem nicht mehr so sein. Die Keramik-Stube «Nonna Lea» von Familie Feraudi-Denier lädt nämlich dazu ein, den weissen Keramikwaren mit Farben, Mustern und viel Fantasie eine ganz persönliche Note zu verleihen. Aus einer grossen Auswahl an unterschiedlichen Keramikwaren können Besucherinnen und Besucher ihr Lieblingsstück auswählen und anschliessend kreativ gestalten.
Die Inspiration zur Keramik-Stube stammte, ebenso wie jene für die benachbarte Kulturwerkstatt Papier, von Benedicta Feraudi-Deniers Nonna. Daher trägt die Keramikwerkstatt auch ihren Namen: «Nonna Lea». Sie war selbst Keramikkünstlerin und hinterliess zahlreiche Muster und Vorlagen, die bis heute erhalten geblieben sind. Deren Entdeckung, war auch ausschlaggebend dafür, die Keramik-Stube zu verwirklichen. Nachdem die Familie seit mehreren Jahren bereits die erfolgreiche Kulturwerkstatt Papier betreibt, kam im Januar dieses Jahres die Idee auf, zusätzlich auch eine Keramikwerkstatt zu eröffnen. 
Geöffnet ist die Keramik-Stube derzeit vor allem donnerstags. Wer sich einen Platz sichern möchte, kann dies unkompliziert über die Website tun. Für Gruppen lassen sich zudem individuelle Termine vereinbaren. Damit eignet sich die Keramik-Stube beispielsweise auch für Teamanlässe, Geburtstags­feiern oder Polterabende. Zudem kann man bei einem Besuch in der Keramik-Stube hervorragend liebevolle und persönliche Geburtstagsgeschenke, Weih-
nachtsgeschenke und andere selbst gestaltete Geschenke anfertigen. 
In der Keramik-Stube packt die ganze Familie Feraudi-Denier mit an. Benedicta Feraudi-Denier kümmert sich um die Gäste. Ihre älteste Tochter Aurelia verwöhnt die Besucherinnen und Besucher im Rahmen des «Café Aurelia» mit Tee und Kaffee. Adriana bessert ihr Taschengeld auf, indem sie nach den Kursen Arbeitsplätze und Pinsel reinigt. Attilio ist ein wichtiger Helfer beim Glasie-
ren, während Benjamin Feraudi-Denier für den Ofen zuständig ist. Dort bekommen die kleinen Kunstwerke ihren letzten Schliff: Bei mehr als 1000 Grad werden die Keramikwaren während knapp 20 Stunden gebrannt.

Text und Bilder: Rosie Schenk
www.cartaperbene.com/keramik-stube


Image Title

1/10


Möchten Sie weiterlesen?

Ja. Ich bin Abonnent.

Haben Sie noch kein Konto? Registrieren Sie sich hier

Ja. Ich benötige ein Abo.

Abo Angebote