Burgdorfer Kurzgeschichten

  28.10.2026 Burgdorf, Gesellschaft, Kultur, Burgdorf

17 Autorinnen und Autoren haben ihre ganz persönliche Burgdorfer Geschichte verfasst. Nun sind diese Geschichten gesammelt in einem schönen Buch erschienen. Am vergangenen Donnerstag wurde das Buch in der Kulturhalle Sägegasse mit elf Kurzlesungen lanciert. 
So vielfältig wie die Autorenschaft sind auch die Texte. Hans Baumann beispielsweise lässt seine Geschichte im Casinotheater spielen. Pfarrer Manuel Dubach baut seine Erzählung rund um Burgdorfs Leichenbitterin auf, während die junge Kim Corti vom Sterben ihrer Grossmutter schreibt.
Auf den 164 Seiten begegnen die Lesenden auch dem jungen Johannes, der täglich das Brot des Bäckermeis-
ters austrägt und auf der Treppe von der Hohengasse in die Metzgergasse ins Stolpern gerät – geschrieben von Cornelia Leuenberger. Hans Herrmann blickt auf die 1980er-Jahre zurück und erinnert an DJ Jesse, der damals im «Falken» eine Institution war. Beat Gugger schreibt über den Fotografen Angelo, der unter anderem im Jahr 1997 für das Amt des Stadtpräsidenten kandidierte.
Sandra Rutschis Geschichte spielt in einer Nacht bei den Höhlen, während Verena Singeisen ihr Kapitel «Fragmente aus dem Kornhausquartier» betitelt. Auch ein Mundarttext des ehemaligen Polizisten Hans Schmidiger ist im Buch vertreten. Und natürlich dürfen die «D’REGION»-Kolumnisten Pesche Heiniger und Remo Zumstein nicht fehlen.
Jedes Kapitel erzählt eine eigenständige Geschichte. Zusammen eröffnen sie den Lesenden einen neuen und vielfältigen Blick auf Burgdorf.
Das Buch ist für 26 Franken in der Buchhandlung am Kronenplatz, in anderen Buchhandlungen sowie direkt beim Verlag in Riedtwil erhältlich.

Text und Bilder: zvg


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