Die RestEssBar in Burgdorf sucht einen neuen Standort

  18.03.2026 Burgdorf, Burgdorf, Vereine, Aktuell

Die freiwilligen Helfenden sammeln Lebensmittel, die in Partnerläden in Burgdorf und Kirchberg nicht mehr verkauft werden können, und geben diese an die Bevölkerung weiter, anstatt sie wegzuwerfen.
Zurzeit holen die Freiwilligen die Lebensmittel an vier Tagen pro Woche ab. Da der Verein noch keinen festen Standort hat, werden an drei Tagen der Woche auch Produkte in die vier «Madame Frigo»-Kühlschränke verteilt. Jeweils am Samstag werden im «Gyriträff» alle übrigen Lebensmittel sowie die gekühlte Ware vom Samstag abgegeben.
Das Angebot richtet sich an alle Interessierten. Voraussetzungen sind lediglich ein respektvoller Umgang mit einander und dass pro Familie nur eine volljährige Person Lebensmittel abholt. Damit schafft der Verein bewusst ein niederschwelliges Angebot, das besonders auch Menschen mit kleinem Budget zugutekommt.
Viele Besuchende schätzen dieses Angebot sehr. Für manche sind Lebensmittel dabei, die sie sich sonst kaum leisten könnten. Gleichzeitig entstehen bei den Nahrungsmittelausgaben immer wieder schöne Begegnungen. «Einer unserer grössten Hits sind jede Woche die Schnittblumen, die wir bekommen. Besuchende, Jung und Alt – alle freuen sich wahnsinnig über eine einzelne Blume oder einen ganzen Strauss», erzählt Vereinsgründerin Brigitte Wagner.

Neuer Standort gesucht
Der derzeitige Standort im «Gyriträff» ist nicht ideal. Da die Räumlichkeiten auch anderweitig genutzt werden, kann das Material des Vereins dort nur eingeschränkt gelagert werden. Für die freiwilligen Helfenden bedeutet das immer wieder zusätzlichen Aufwand.
Die RestEssBar Burgdorf sucht deshalb einen neuen Standort, der an mehreren Tagen genutzt werden kann. Der Raum sollte mindestens 20-30 Quadratmeter gross sein, eine Lagermöglich­keit für Material bieten und über einen Strom- sowie Wasseranschluss verfügen. Wichtig ist zudem, dass der Standort zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar ist. Auch eine Aussenfläche käme für den Verein infrage. Nach dem Vorbild der RestEssBar Solothurn könnte beispielsweise ein Schiffs­container zu einem Ausgabestandort umgebaut werden.
Da der Verein gemeinnützig und nicht profitorientiert arbeitet, ist lediglich eine symbolische Miete von rund 100 Franken möglich. Hinweise, Ideen oder konkrete Angebote sind sehr willkommen und können gerne an info@restessbar-burgdorf.ch geschickt werden.

Text und Bild: Rosie Schenk
www.restessbar-burgdorf.ch


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