Zwischen Laser, Metall und guten Gesprächen – Wirtschaftstreffen Lyssach
29.10.2026 Lyssach, Foto, Wirtschaft, LyssachDie Gemeinde Lyssach und die Ulrich Oppliger AG an der Industriestrasse 2 luden am vergangenen Donnerstag die örtlichen Gewerbetreibenden zum jährlichen Wirtschaftstreffen ein. Der Anlass bietet Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, sich auszutauschen und einen Blick hinter die Kulissen eines Unternehmens zu werfen.
Bei einem Apéro in der Werkhalle begrüsste Jeremias Mathys, Gemeinderat Wirtschaft und Kultur, die Gäste und dankte dem Unternehmen für die Gastfreundschaft.
Marc Burkhalter, Geschäftsführer der Ulrich Oppliger AG, sprach über die Entstehung und Weiterentwicklung der auf die Blechverarbeitung spezialisierten Firma. Ihren Anfang nahm sie im Jahr 1968 mit der Übernahme der Spenglerei Abt durch Ulrich Oppliger. Das Unternehmen setzte früh auf Innovation: Mit der Anschaffung einer Laserschneidemaschine im Jahr 1980 übernahm es eine Pionierrolle. Im Jahr 1983 kam eine Stanzmaschine dazu. Die Firma wurde 1990 an einen Konzern verkauft. Seit 2005 befindet sie sich im Besitz von Ulrich Hager, seit 2016 unter der Leitung von Marc Burkhalter. Unter seiner Führung wurden betriebliche Abläufe optimiert und die Digitalisierung wurde vorangetrieben.
Bei einem Rundgang erhielten die Gäste Einblick in die Produktion. Hier werden Bleche durch Schneiden, Biegen, Schweissen und Montieren so gefertigt, dass sie den Wünschen der Kundschaft entsprechen. Wo früher Lieferzeiten von mehreren Monaten normal waren, werden Aufträge heute in 2 bis 35 Tagen abgewickelt.
Die Ulrich Oppliger AG beschäftigt 27 Mitarbeitende, darunter ausgebildete Anlagen- und Apparatebauer/innen sowie angelernte Arbeitskräfte. Trotz modernster Technologien bleibt die Handarbeit ein wichtiger Teil der Produktion. Während die Maschinen rund um die Uhr im Einsatz stehen, arbeiten die Angestellten ausschliesslich tagsüber.
Nach dem Betriebsrundgang bot ein gemeinsames Nachtessen Gelegenheit, die Gespräche in geselliger Runde fortzusetzen.
Text und Bilder: Helen Käser


















