Johann Schneider-Ammann: «Freude herrscht!»

| Mo, 29. Okt. 2012

GRAFENRIED: Am Freitag begann die diesjährige Jugendparlamentskonferenz, der zweitgrösste jugendpolitische Anlass in der Schweiz. Die motivierten Jugendparlamentarier Region Fraubrunnen stellten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. red

Am vergangenen Freitag startete die diesjährige Jugendparlamentskonferenz (JPK), der zweitgrösste jugendpolitische Anlass in der Schweiz. Jedes Jahr wird er von einem Schweizer Jugendparlament in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) organisiert – dieses Jahr wurde diese Ehre dem Jugendparlament Region Fraubrunnen zuteil.

Thema «Moderne Traditionen»
Die motivierten Jugendparlamentarier/innen haben ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für das ganze Wochenende auf die Beine gestellt, durch das sich das Thema «Moderne Traditionen» wie ein roter Faden zog. Am Freitagabend trafen sich Jugendparlamente aus der ganzen Schweiz im Restaurant Sternen in Grafenried zur Eröffnung dieses Anlasses.
Zunächst wurde der Vorstand des Dachverbandes Schweizer Jugendparlamente durch dessen Mitglieder Emmanuel Felix und Luzia Iseli vorgestellt – mit einer grossen Portion Humor und stets zweisprachig. Jedes Vorstandsmitglied wurde anhand eines persönlichen Gegenstandes vorge­stellt. Während da ein Modellflugzeug für die Lust am Reisen stand, symbolisierte ein Pyjama die Angewohnheit, in der Nacht öfters mal zu schlafwandeln.
Nach diesem gelungenen Einstieg wurde das Wort an Luisa Hafner, Präsidentin des Organisationskomitees, weitergegeben. Sie verkündete voller Freude, dass die Jugendparlamentskonferenz dieses Jahr über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zähle. Als Mitglied des Jugendparlaments Region Fraubrunnen (JupF) erzählte sie, dass sich ihre Dörfer in den letzten Jahren stark verändert hätten und auch in Zukunft weiter wachsen würden. «Moderne Traditionen», das Zusammentreffen von modernen Entwicklungen auf ländliche Traditionen, dies sei ein Thema, welches die Region Fraubrunnen präge.
Als nächster Redner wurde der Gemeindepräsident von Bätterkinden, Beat Linder, auf die Bühne gebeten. Ihm sei es wichtig, dass Jugendanliegen wahrgenommen und gefördert würden. Diese Meinung vertritt auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann, der ebenfalls als Gastredner einige Worte an die Schweizer Jugendparlamentarier richtete – und er fand nur Worte der Bewunderung für die politisch engagierten Jungen.
Er zeigte sich sehr beeindruckt dar­über, dass sich so viele junge Menschen für die Politik in der Schweiz interessieren und bereit sind, ihr ganzes Wochenende diesem Thema zu widmen. Dies liesse sich nur mit folgenden Worten zusammenfassen: «Freude herrscht!»
Anschliessend an seine Ansprache hatten die Anwesenden die Möglichkeit, dem Bundesrat in einer offenen Diskussionsrunde Fragen zu stellen. Auf die Frage, was man tun könne, um das politische Engagement der Jungen zu fördern, antwortete Schneider-Ammann: «Ihr müsst das Feuer, das euch gepackt hat, an andere weitergeben!» An dieser Stelle lobte er die Schweizer Jugendparlamente, sie seien auf einem guten Weg und sehr vorbildlich.
Nach einem gemeinsamen Abend­essen bezogen die Jugendparlamentarier die Jugendherberge in Solothurn.

Sarah Tanner

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