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Von der Jugend für die Jugend

| Fr, 05. Okt. 2012

REGION: An der Jugendparlamentskonferenz, die heuer vom 26. bis zum 28. Oktober in der Region Fraubrunnen / Solothurn stattfindet, geht es um «moderne Tradition». red

Vom 26. bis zum 28. Oktober 2012 findet in der Region Fraubrunnen / Solothurn die Jugendparlamentskonferenz 2012 statt. Hierbei handelt es sich – neben der eidgenössischen Jugendsession – um den zweitgrössten jugendpolitischen Anlass der Schweiz, an dem sich dieses Jahr wieder rund 100 Jugendparlamentarierinnen und -parlamentarier aus Jugendparlamenten aus der ganzen Schweiz treffen werden.

«Moderne Tradition»
Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet «Moderne Tradition» – quasi das Zusammentreffen ländlicher Traditionen mit modernen Entwicklungen. Ein Thema, das die Region Fraubrunnen prägt und reichlich Boden für interessante Diskussionen bietet. Dieses Jahr, in dem gleichzeitig das 20-Jahr-Jubiläum der Jugendparlamentskonferenz gefeiert wird, wird dem Jugendparlament Fraubrunnen (JupF) die Ehre zuteil, die Konferenz durchzuführen. Co-Präsidentin des JupF, Rahel Giezendanner, sieht dies als grosse Chance: «Wir möchten den anderen Jugendparlamentariern unsere Region zeigen und beweisen, dass auch ein sehr kleines Jugendparlament einen so grossen Anlass auf die Beine stellen kann.»
Rahel ist im Jugendparlament Fraubrunnen seit dessen Gründung im Jahr 2007 aktiv, seit 2009 ist sie Mitglied im Vorstand. Zusammen mit ihrer Kollegin Luisa Hafner ist sie dafür zuständig, dass im JupF alles funktioniert. Neben der Planung und Leitung der Sitzungen gehört es zu ihren Aufgaben, ein Jahresbudget aufzustellen, den Kontakt zu den Gemeinden zu pflegen und das JupF in der Öffentlichkeit zu vertreten.

Von der Jugend für die Jugend
Frei nach dem Motto «Von der Jugend für die Jugend» setzt sich das Jugendparlament Fraubrunnen für die Jugendlichen ihrer Region ein. Es vertritt die Meinung der Jugend auf kantonaler, regionaler oder kommunaler Ebene und stellt dabei gewissermassen eine «politische Schnittstelle zwischen den Generationen» dar. Und laut Rahel Giezendanner gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich für die Jugend einzusetzen. Einerseits werden Anlässe und Projekte für die Jugendlichen organisiert – von den «Badinights» über die «Sportnights» bis hin zum Schminkkurs ist für jeden Geschmack etwas dabei. Da diese Projekte ausschliesslich an die Jugendlichen gerichtet sind, organisiert das JupF auch Podiumsdiskussionen für die Erwachsenen zu diversen Themen, welche die Jugend betreffen. So fand beispielsweise im Januar 2012 eine Diskussion zum Thema «Gewaltige Jugend» statt, mit dem Ziel, Vorurteile gegenüber Jugendlichen betreffend Gewalt abzubauen. «Ein grosser Erfolg und unser bisher grösstes Projekt ist jedoch die Durchführung der Jugendparlamentskonferenz 2012, für die wir vom Plenum der Schweizerischen Jugendparlamente letztes Jahr einstimmig gewählt wurden», sagt Rahel Giezendanner. Die junge Co-Präsidentin ist voller Zuversicht und Tatendrang, was diese Herausforderung betrifft. Sie möchte
den Teilnehmern der JPK 2012 ein spannendes und gut organisiertes Programm bieten und hofft, dass ihre Kollegen aus den anderen Schweizer Jugendparlamenten mit vielen Ideen nach
Hause gehen werden.

Sarah Tanner

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