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Konfcamp Brandis zum Zweiten

| Mi, 23. Sep. 2020

HASLE, LÜTZELFÜH, RÜEGSAU: Die drei Kirchgemeinden Hasle, Lützelflüh und Rüegsau spannen zusammen und führten zum zweiten Mal ein gemeinsames Konfcamp durch. zvg

Ende August 2020 führten die Kirch­gemeinden Hasle, Lützelflüh und Rüegsau bereits zum zweiten Mal ein gemeinsames Konfcamp durch. Fast fünfzig Schülerinnen und Schüler fuhren samt ihren Unterrichtenden nach Vaumarcus am Neuenburgersee. Ein Team von rund zwanzig Personen kümmerte sich um das Programm, den Unterricht und das leibliche Wohl. Dazu gehörten auch Leitende und Jungleitende des Cevi Region Bern, welche bei der Organisation und Durchführung des neuartigen Konf­lagers massgeblich beteiligt waren. In diesem Jahr waren die Jugendlichen und das ganze Leitungsteam besonders herausgefordert, denn es galt, das Corona-Schutzkonzept der Cevi Region Bern einzuhalten. So mussten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel vermehrt ihrem «Ämtli» nachgehen und alle Zimmer lüften oder die Oberflächen desinfizieren. Die Leitenden wahrten jeweils den vorgeschriebenen Abstand.
Die Jugendlichen erwartete ein vielfältiges Programm: Zeiten, welche im Plenum durchgeführt wurden, wechselten sich mit Klassenzeiten der einzelnen Kirchgemeinden, Kleingruppendiskussionen, Workshops und Freizeit ab.

Ziel und Zweck
Dank der Unterstützung von Cevi Region Bern und refbejuso (Reformierte Landeskirche Bern, Jura, Solothurn) erschliessen sich zusätzliche Ressourcen und Möglichkeiten in der Programmgestaltung. Den Jugendlichen soll die Erfahrung christlicher Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise neue Horizonte eröffnen und sie für die weitere Konfirmationsvorbereitung motivieren. Auch bietet diese Art von Lager die Möglichkeit, sich in zukünftigen Konfcamps selber als Jung­leiterin oder Jungleiter zu engagieren. Zusätzlich wird der Erfahrungsaustausch zwischen den Pfarrpersonen und den Katechetinnen und Katecheten dank der gemeinsamen Planungs- und Durchführungszeit verstärkt.

Vielfalt dank Zusammenarbeit
Ein Konflager im traditionellen Rahmen kommt an seine Grenzen bei der Programmgestaltung. Dank eines Teams mit seinen verschiedenen Menschen und Begabungen war im Konf­camp Brandis die Vielfalt deutlich spür- und sichtbar: Das gemeinsame Singen mit der Band bildete einen wichtigen Teil der Plenumszeiten. Die Unterrichtenden hielten jeden Tag einen Input zu der biblischen Erzählung von Jakob, welcher sich das Erbe des Erstgeborenen und den Segen des Vaters erschleicht, vor seinem Bruder Esau fliehen muss und sich erst nach Jahren und vielen Erlebnissen wieder mit ihm versöhnt. Zur Geschichte sagte eine Schülerin: «Das ist eine interessante Geschichte. Jakob hat viel durchleben müssen, doch am Schluss kam alles gut.»
In Kleingruppen, welche eine Durchmischung der verschiedenen Kirchgemeinden beabsichtigten, wurden die Themen des Inputs aufgegriffen und in Spielen oder Diskussionen vertieft. Danach folgten jeweils Klassenzeiten, wo innerhalb der einzelnen Kirchgemeinden an der Konfirmationsvorbereitung oder einem andern Thema gearbeitet wurde. Nebst einer Stafette, einem spannenden Geländespiel in dunkler Nacht und einer Klassenchallenge im prasselnden Regen konnten die Konfirmandinnen und Konfirmanden verschiedene Workshops besuchen. Auch hier gab es eine Vielfalt an Angeboten: Chor und Band, Stand-up-Paddeln auf dem Neuenburgersee, eine Velotour, etwas Kreatives machen, Handlettering, Lacrosse oder Ultimate standen ihnen zur Auswahl. Natürlich kam auch der Spass nicht zu kurz: «Wir haben sehr viel gelacht und hatten es gut zusammen. Wir hatten jederzeit was zum Lachen», meinte ein Schüler.
Das Konfcamp endete am Samstagmorgen mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst und der anschliessenden Rückfahrt ins Emmental. Dieses Lager bleibt den Schülerinnen und Schülern sowie dem Leitungsteam noch lange in Erinnerung.  zvg

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