Der UHCG siegt im ersten Playoutspiel
04.03.2026 Sport, Vereine, Unihockey, SportL-UPL Damen
Wizards Bern Burgdorf – Floorball Chur United 5:6 n.V (2:2, 1:3, 2:0, 0:1)
Im letzten Qualifikationsspiel der Saison trafen die Wizards auf die Gäste aus Chur. Die Leaderinnen starteten solide ins erste Drittel. Mit viel Ballbesitz setzten sie die Bündnerinnen immer wieder unter Druck und erspielten sich hochkarätige Chancen. Die Effizienz liess jedoch zu wünschen übrig. So gingen die Gäste in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später reagierten die Zauberinnen und glichen aus. Allerdings bekundete die Defensive der Wizards weiterhin Mühe, sodass Chur in der 15. Minute erneut vorlegte und das 2:1 erzielte. Die Antwort der Wizards folgte prompt: Vier Minuten später gelang der erneute Ausgleich. Mit einem 2:2 ging es in die erste Pause.
«Mehr Kampf, mutiger spielen und vor allem die Bälle aufs Tor bringen», forderte Trainer Mirco Tori in der Drittelspause. In der 22. Minute erhielten die Churerinnen eine Zwei-Minuten-Strafe. Die Wizards kamen im Powerplay zu guten Abschlüssen, doch das letzte Quäntchen Glück fehlte. Besser machten es die Bündnerinnen: Sie nutzten Fehler der Wizards konsequent aus und gingen in der 24. Minute erneut in Führung (3:2). In der 30. Minute erhöhten die Gäste auf 4:2, ehe sie in der 32. Minute sogar auf 5:2 davonzogen. Die Wizards mussten nun liefern, mutiger pressen und mehr Bälle in die gefährlichen Zonen bringen. Vier Minuten vor Drittelsende verkürzte Topscorerin Dana Misteli auf 3:5. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Das letzte Drittel versprach nochmals Spannung. Bereits nach 15 Sekunden musste Annika Morf auf die Strafbank, was ein Powerplay für Chur bedeutete. Doch wie so oft in dieser erfolgreichen Saison zeigten die Wizards ihre Defensivqualitäten und überstanden das Boxplay ohne grössere Probleme. Nun hiess es, nochmals alles investieren. Auch wenn die Punkte nur noch dekorativen Charakter an der Tabellenspitze hatten, wollte man dieses Spiel nicht kampflos hergeben. In der 55. Minute verkürzte Tanja Kyburz auf 4:5. Anderthalb Minuten vor Schluss nahm das Trainerteam das Time-Out. Die letzten Anweisungen wurden mit auf den Weg gegeben und fruchteten: Knapp eine Minute vor Schluss traf Tanja Kyburz erneut zum 5:5-Ausgleich, womit eine Verlängerung folgte.
Die Wizards starteten optimistisch in die Verlängerung. Doch ein Konter der Churerinnen reichte aus, um Torhüterin Ella Fée Greber chancenlos zu bezwingen und den Gästen den Sieg zu schenken.
Mit zwei Punkten Vorsprung auf Zug United sichern sich die Wizards dennoch den Qualifikationssieg. Trotz der Niederlage gegen Chur United dürfen die Wizards mit ihrer Qualifikation zufrieden sein. Sie haben in dieser Saison nicht nur ihr Potenzial, sondern auch grosse Gewinnerinnenmentalität bewiesen. Bereits nächstes Wochenende starten die Playoffs gegen die Red Ants aus Winterthur.
Tore: 12. 0:1; 14. Kyburz 1:1; 15. 1:2; 19. Stoffers 2:2; 24. 2:3; 30. 2:4; 32. 2:5; 36. Misteli 3:5; 55. Kyburz 4:5; 60. Kyburz 5.5; 62. 5:6.
L-UPL Herren
SV Wiler-Ersigen – UHC Uster 12:4 (1:2, 5:1, 6:1)
Tore: 2. 0:1; 7. Wyss 1:1; 20. 1:2; 24. Döbeli 2:2; 25. Galante 3:2; 29. 3:3. 30. Wyss 4:3; 34. Galante 5:3; 36. Persici 6:3; 42. Galante 7:3; 43. 7:4; 46. Schmid 8:4; 50. Persici 9:4; 57. Schmid 10:4; 60. Louis 11:4; 60. Persici 12:4.
Tigers Langnau – SV Wiler-Ersigen 5:4 n.V. (1:1, 2:1, 1:2, 1:0)
Tore: 5. Persici 0:1; 5. 1:1; 24. 2:1; 30. Persici 2:2; 32. 3:2; 50. Gasparik 3:3; 52. 4:3; 55. Schmid 4:4; 61. 5:4.
Zum Abschluss der Qualifikationsrunde siegt der SV Wiler-Ersigen zuhause gegen Uster klar mit 12:4 und konnte sich tags darauf in einem mit Ausnahme des Prestiges bedeutungslosen Derby gegen die Tigers Langnau eine 4:5-Niederlage nach Verlängerung leisten.
Als (bereits) fest stehender Gewinner der «regular season» hatte der Rekordmeister anschliessend das erste Wahlrecht und entschied sich gemäss der Rangliste für das achtplatzierte GC als Playoff-Viertelfinalgegner. Das Revanche-Duell aus dem Vorjahr (4:3-Seriensieg für GC) beginnt mit zwei Heimspielen für den SVWE am kommenden Samstag, 7. März 2026, (17.00 Uhr) und darauf folgenden Mittwoch (19.30 Uhr) jeweils in der Grossmatt in Kirchberg.
Erfreulich bezüglich Playoffs: Alle U-Teams, also die Jung- und Jugendteams bestanden den Charaktertest und qualifizierten sich am Ende für die nächste Playoff-Runde. Am meisten zittern musste die U21, welche sich bei Jamie Martinjas, dem «Meistermacher» der beiden letzten Jahre, bedanken kann. Über zehn Tore steuerte der Fanionteam-Akteur bei, damit es für den SVWE doch noch reichte.
NLB Herren, Playouts
UHC Grünenmatt – Unihockey Limmattal 4:3 (0:0, 2:1, 2:2)
Lange blieb das erste Spiel der Playouts zwischen dem UHC Grünenmatt-Sumiswald und Unihockey Limmattal ausgeglichen. Erst in letzter Sekunde entschieden die Mätteler die Partie für sich und gingen in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung.
Die Mätteler starteten mit viel Selbstvertrauen und hohem Tempo in die Playoutserie gegen Unihockey Limmattal. Auch die Gäste zeigten sich von Beginn an präsent, wodurch sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich beim UHCG jedoch immer wieder Fehler ein. Bis zum Pausenpfiff blieb es beim 0:0-Zwischenstand.
Das zweite Drittel war kaum angepfiffen, als Lüthi das erste Tor an diesem Abend erzielen konnte. Damit gingen die Mätteler mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Gäste liess jedoch nicht lange auf sich warten und Limmattal glich die Partie nur wenig später aus. Kämpferisch ging es im Anschluss weiter. In den letzten fünf Minuten vor der Pause kamen die Emmentaler zu etlichen Torchancen. Sie schafften es jedoch nicht, den Ball im Tor von Limmattal zu versenken. Erst in der 39. Minute gelang Briggen der erneute Führungstreffer zum 2:1, was gleichzeitig der Pausenstand bedeutete.
Im Schlussdrittel nahm die Intensität nochmals deutlich zu. Nach langen Minuten gelang es schliesslich Niemelä, auf Zuspiel von G. Salzmann, auf 3:1 zu erhöhen. Die Freude blieb jedoch nicht lange bestehen. Nach nur einer Minute erzielte Limmattal den Anschlusstreffer zum 2:3. In der Schlussphase erhöhten die Gäste den Druck und kamen knapp zwei Minuten vor Spielende zum Ausgleich. Die Mätteler liessen dies aber nicht auf sich sitzen und schossen eine halbe Minute vor Schluss den erneuten Führungstreffer und sicherten sich damit den viel umjubelten 4:3-Sieg.
Mit diesem Erfolg gehen die Emmentaler in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung.
Tore: 21. Lüthi 1:0; 23. 1:1; 39. Briggen 2:1; 52. Niemelä 3:1; 53. 3:2; 58. 3:3; 60. Nimelä 4:3.
Texte: zvg

