Forscherpreisvergabe 2026
10.06.2026 Bildung / Schule, Gesellschaft, JugendDer Forscherpreis ist ein Projekt der Begabungs- und Begabtenförderung der Volksschule Burgdorf und den angeschlossenen Gemeinden. Es ist ein interdisziplinäres Förderangebot für Schülerinnen und Schüler der achten Klasse, die eine besonderen Begabung im mathematisch-logischen, im visuell-räumlichen und im technischen Bereich zeigen. Die Jugendlichen bringen Interesse an Naturwissenschaft, an Technik und praktischer Arbeit mit und verbinden sie miteinander. Hinter dem Forscherpreis steckt das Ziel, die «Generation von Morgen» für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Sie forschen, sie tüfteln, bauen und programmieren Roboter mit Lego und entwerfen und konstruieren Roboter im Werkraum. Diese müssen in der Lage sein, die Aufgaben zu erfüllen, die es zu der gewählten Forscherfrage zu erfüllen gibt. Dazu gehört das Recherchieren und Forschen rund um das Thema Robotik, sowie das Verfassen einer Forscherarbeit. Mehrheitlich arbeiten die Jugendlichen selbstständig in Dreier- oder Vierergruppen und jeder setzt sich dort ein, wo seine besonderen Stärken liegen. Es braucht sowohl praktisch Veranlagte wie auch logische und kreative Denker.
Bereits zum 14. Mal wurde am vergangenen Freitag der Forscherpreis 2026 vergeben. Dalia Holzer und Thomas Stuber bilden seit Jahren das Projektleiterteam. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Thomas Stuber am Tag der Preisverleihung leider nicht anwesend sein. Vier Teams stellten ihre Arbeiten vor, an denen sie seit Wochen gearbeitet hatten. Sie bedankten sich für die Unterstützung, die ihnen vom Projektleitungs-Team wie auch von Prof. Dr. Keller gewährt wurde. Kompetent und selbstsicher beantworteten sie die Fragen aus den Reihen der Anwesenden.
Ausgewählte Forscherfragen
Team «Robohörnchen»: Wie kann man Roboter in Krisen- und Katastrophengebieten einsetzen, um Menschen zu helfen?» Dies erforschten Moritz Flamming, Mattia Fritzsche, Petru Mihailov und Raphael Weibel.
Team «Dito Bot»: Wie kann man überschüssige Lebensmittel sortieren und dann, möglichst schnell und günstig, in die gewünschte Region bringen? Dies erforschten Micha Dietrich, Lovis Ruch, Nathalie Schmidt und Ruben Widmer.
Team «Cyber Caddys»: Inwiefern verbessert sich die Reaktionszeit bei älteren Menschen, wenn sie Reaktionstraining machen? Dies erforschten Noé Fraisse, Amael Kiener, Nicola Schmutz und Lio Weber.
Team «Sparkly»: Wie können die Roboter die Abfallentsorgung organisieren, ohne neue Probleme zu schaffen? Dies erforschten Zeno Giger, Mykhailo Manakov, Alina Spoule und Isabella Schaffner.
Als Experten und zugleich als Jury wirkten Prof. Fritz Bircher, Institut iPrint, Hochschule für Technik und Architektur, Fribourg, Roman Reinhard, Schulleitung Sekundarstufe I Pestalozzi, Burgdorf, Silvia Jäger, Schulleitung Zentrale Angebote MR, Schlossmatt, Burgdorf, Prof. Dr. Jürg Keller, Hochschule für Technik und Umwelt, Institut für Automation, Windisch, Tabea Romagnolo, Co-Schulleitung Sekundarstufe I Gsteighof, Burgdorf und Renate Schärz, Leitung Fachbereich Mobilität Boden, armasuisse, Bern. Gemeinsam entschieden sie, welches Team den Forscherpreis 2026 entgegennehmen durfte.
Das Team «Robohörnchen» gewinnt den Forscherpreis 2026
Moritz Flamming, Mattia Fritzsche, Petru Mihailov und Raphael Weibel durften den Wanderpreis 2026 entgegennehmen. Prof. Dr. Jürg Keller fand anerkennende Worte für das beeindruckende Engagement aller Schülerinnen und Schüler, die sich nebst dem Schulbetrieb für ihr Projekt eingesetzt haben. Alle wurden sie mit einem Geschenk-Gutschein belohnt, denn bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb kann es keine Verlierer geben.
Text und Bilder: Rosmarie Stalder





